HardTin – Do it for the love of music!

"Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“

Dieses Zitat von Victor Hugo (dem Typen, der „Les Miserables“ geschrieben hat) bereitet mit immer wieder Herzklopfen – weil es einfach so wahr ist. Ich weiß nicht, wo ich sein würde, wenn es keine Musik in meinem Leben gäbe. Und da ihr euch hier auf meinen kleinen Musik-Blog verirrt habt, nehme ich an, euch geht es genauso!

In diesem Sinne, willkommen bei HardTin, meiner kleinen Nische im Internet, wo ich mich über meine Liebsten Bands und Musiker auslasse und meine Begeisterung und Bewunderung ins digitale Alles-und-Nichts hinausschreie!


Musik hören & machen: mehr als ein Hobby

Musik ist Kunst, ohne Zweifel, und es gehört ganz schon viel Kreativität dazu, Musik zu machen. Wenn man einem Musiker oder auch einem Sänger zuschaut, kann man förmlich sehen, wie in seinem Kopf alle Gehirnzellen hell aufleuchten. Für Menschen, die selbst noch nie musiziert haben, ist es wohl schwer vorzustellen, wie es sich anfühlt – es ist, als ob man in einer selbstgemachten Welt schwebt, leicht parallel zur Wirklichkeit aber doch nicht ganz woanders.

Aber auch Musik hören fühlt sich unglaublich an – diese Erfahrung hat wohl jeder schon gemacht. Musikgeschmäcker sind so unterschiedlich wie die Persönlichkeiten der Menschen selbst. Es gibt Heavy Metal, Elfengesagt von Enya, Rockopern wie Tommy von The Who. Aber das ist gut so, ich feiere die Diversität! So ist für jeden etwas dabei und es wird nie langweilig.


Die Kunst des Songwriting

So sehr ich auch Musik liebe, ich mag Gedichte und gute Geschichten ebenfalls. Am schönsten ist es für mich, wenn sich Musik und Poesie verbinden und dadurch ein wunderschöner Song mit ebenso schönem Liedtext zustande kommt. Denn oft ist es für mich so, dass die Instrumente wie Farben sind – man kann sie wahrnehmen und durch sie eine ganz bestimmte Stimmung, bestimmte Gefühle ausmachen – aber man kann manchmal doch nicht genau in Worte fassen, um was es eigentlich geht.

Farben und Musik

Hier betreten die Lyrics die Bühne. Sie verschärfen die Wahrnehmung der Farben und plötzlich wird die Bedeutung der Musik so klar und ergreifend, dass es fast wehtut.


Träumer und Straßenpoeten

Songwriter sind Träumer, große Kinder, Straßenpoeten. Sie sind Menschen wie wir, jedoch mit einem Talent, Gefühle so auszudrücken, dass die anderen Menschen verstehen und sich damit identifizieren können. Man denke nur an John Lennon, Bob Dylan, Rodriguez Sugar Man, Joni Mitchell, Paul Simon, Neil Young. Die richtigen Worte können einen riesigen Unterschied machen, da sie den Hörern sozusagen eine Brille aufsetzen und verstehen helfen, was der Künstler durch Melodie und Sound ausdrücken will. Darin liegt eine ungeheure Kraft, die wohl als der magischste Aspekt der Musik angesehen werden kann: die Fähigkeit, Millionen Menschen durch Musik zu verbinden.


Musik verbindet in allen Sprachen

Gute Liedtexte schreiben ist schwer, mindestens so schwer wie das Komponieren eines guten Songs. Zweifellos ist es einfacher, wenn man in der Muttersprache schreiben und singen kann. Ich mag zwar Englisch und englischsprachige Songs, aber es gibt auch ganz wunderbare deutsche Liedermacher. Reinhard Mey, Rio Reiser, Peter Fox, Sportfreunde Stiller, Hannes Wader, Silbermond, Cro, Casper. Lasst euch nicht davon abschrecken, wenn ihr meint, diesen Namen hängt ein Image von alte-Leute-Volksmusik an! Wenn ihr englische Texte übersetzt, hören die sich nicht weniger kitschig an. Und warum sollte kitschig auf Englisch schön und bedeutungsvoll sein und auf Deutsch nicht?

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